Dienstag, 25. November 2008

Entwicklungen in der MedienInformatik

Vorlesung an der Hochschule Hof : 26. November 2008
Studiengang MedienInformatik, MedienGestaltung

1 connectivity :: mobile . push . cloud
Fallbeispiel: EMC Energy Monitoring+Controlling für Siemens Building Automation (2002-2008)

2 convergence :: managing complexity
Fallbeispiel: Vor-Entwicklung des Infotainment-Systems für SAAB

3 social web :: building community
Fallbeispiel: citymob (Studenten gründen ein Unternehmen . UnternehmerTUM, Garching, Technische Universität München)

Was bedeutet das für die Ausbildung in MedienInformatik?
Fachkompetenz und sinnvolle Spezialisierung sind Voraussetzung
und zusätzlich soziale Kompetenz
= Teamfähigkeit
= Kreativität
= Kommunikation

Vorlesung als PDF/Flash-Präsentation slideshare-key

Samstag, 25. Oktober 2008

Innovation+Design : spectacular spectacles

Design-Prozesse verstehen
Design Workshop im Studiengang Augenoptik/Hörakustik an der Hochschule Aalen

design verstehen+beurteilen . sehen+erkennen . konzipieren+entwerfen . testen+beurteilen . präsentieren . ideenfindungs-prozesse erleben .

3 Thematische Teile:
a design+innovation . grundlagen . definitionen . einführung in kreativ-methoden .
b fallbeispiel . entwurfs- und teamarbeit . präsentations-übungen . video clip
c prozess- und erfahrungs-protokoll . selbst- und team-beobachtungen auf der metaebene

Sieben Prozess-Schritte im Fallbeipiel
step 1: auftraggeber :: + persona + scenario + briefing
step 2: designer + auftraggeber + interview + analyse der vorgabe + aufgabe
step 3: designer + sparring + inspiration + konzept grundlagen + testing
step 4: designer + tester + entwurfsdetails + prototyp + testing
step 5: designer + team + präsentation + kommunikation + testing
step 6: auftraggeber + publikum + wirkung + beurteilung + testing
step 7: selbstbeobachtung + prozess + lessons learned + evaluation

Zusammenfassung als PDF/Flash-Präsentation slideshare key

Freitag, 12. September 2008

Freitag, 15. August 2008

The Teaming of a Crew

Eine andere Bezeichnung für eine Gruppe von Menschen, die in engem Zusammenwirken eine bestimmte zielgerichtete Tätigkeit verrichten, ist das aus der Seemannssprache stammende Wort Crew. Die Crew-Arbeit ist dadurch gekennzeichnet, dass bestimmte Mitglieder nach einem genau festgelegten Ablauf bestimmte, genau vorgeschriebene Handlungen vollziehen. Sollte es dabei einem Crew-Mitglied einfallen, seine Station zu verlassen, um seinen mit Schwierigkeiten kämpfenden Nebenmann bei dessen Aufgabe zu unterstützen, müsste er dafür mit einem strengen Verweis oder noch Schlimmerem rechnen.

In einer Crew soll jeder seine Spezialkompetenz einbringen und die vorgeschriebene Tätigkeit effizient mit höchstmöglicher Zuverlässigkeit nach den festgelegten Regeln sozusagen phantasielos verrichten, nicht mehr. Die Gesamtverantwortung hat der Kapitän. Aus gutem Grund bezeichnet sich deshalb auch die Besatzung eines Flugzeugs als Crew und nicht als Team.

Die besondere Herausforderung bei der Teamarbeit in einem heutigen Unternehmen besteht nun darin, der jeweiligen Aufgabe entsprechend das spielerische, individuelle, dynamische und flexible Moment mit den klar definierten, sach- und fachkompetenten Leistungen, die keinen Spielraum zulassen, zu verbinden. Man muss also der spielerischen Qualität der Teamarbeit punktuell die Qualität und Arbeitsweise einer Crew geben. In Anspielung auf einen berühmten Titel aus der Weltliteratur könnte man diese Aufgabe als „The Teaming of a Crew“ bezeichnen.

Das ist nach heutigem Verständnis die Art und Weise, wie Teamwork in einem Industrieunternehmen betrieben werden soll. Der Effekt ist genau der, den die Verfechter des Teamwork-Gedankens bei richtiger Anwendung desselben voraussagen:
hohe Motivation der Mitarbeiter,
hohe Arbeitsleistung und gute Arbeitsergebnisse,
hohe Arbeitszufriedenheit,
starke Identität der Mitarbeiter und
hohe Identifikation mit dem Team und dem Unternehmen –
und in der Gesamtwirkung: der unternehmerische Erfolg.

(Dr. phil. Julius Lengert, Das Prinzip Tutzek, Bangert-Verlag, München, 2007)

Mittwoch, 2. April 2008

team, toom, teamster, teamleader

Das Wort team kommt vom altenglischen toom, was ursprünglich das Joch bezeichnete, das ein Ochsengespann zusammenhielt, und später das Ochsengespann bzw. ein Pferdegespann selbst. Der teamster oder teamleader war der Fuhrmann oder Ochsentreiber. Er hatte dafür zu sorgen, dass die Tiere nicht eigenwillig nach dieser oder jener Seite hin zogen, sondern ihre ganze Kraft, ihre gebündelte Energie auf das Ziehen des Wagens in die gewünschte Richtung gelenkt wurde. Später ging der Begriff team auf das Gebiet des Sports über als Bezeichnung für eine bestimmte Anzahl von Spielern, die eine Mannschaft bilden. Hier steht das spielerische Moment, das freiwillige, lustvolle Agieren im Zusammenspiel unter Einhaltung bestimmter Spielregeln im Vordergrund.
(aus: Julius Lengert, Das Prinzip Tutsek, Bangert-Verlag, München, 2007)

Das Stück - ein Drama oder eine Kommödie?